Fly6 Fahrradkamera – überführt waghalsige Autofahrer

Februar 28th, 2014 | by Dominik Kohn
Fly6 Fahrradkamera – überführt waghalsige Autofahrer
Kompaktkameras
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Die Fly6 Fahrradkamera wurde von australischen Freaks in einer Fahrrad-Rückleute eingebaut und nimmt Videos als Endlosschleife auf. Waghalsige Autofahrer sollen somit bei gefährlichen Überholmanövern oder dichtem Auffahren mitgeschnitten und überführt werden.

Der Frühling nähert sich mit großen Schritten – Zeit, das Fahrrad aus dem Keller zu holen und mit ihm zur Arbeit zu fahren! Aber wer kennt das nicht – Autos die drängeln, riskante Fahrmanöver hinlegen oder die Zweiradler einfach übersehen?! Dank der neuen Überwachungskamera Fly6 sollen genau solche Momente möglichst verhindert, wenigstens aber festgehalten werden. Normalerweise kommen sogenannte Dashboard-Kameras in Autos zum Einsatz, nun aber sollen sie auch bei Fahrrädern eingesetzt werden. Anders als in Autos wird die Fly6 aber nicht Vorne, sondern Hinten angebracht. Australische Technik-Fans haben die Fly6 einfach in Rücklicht eingebaut, wo sie kontinuierlich ihre Pflicht erfüllt und fleißig Videos aufzeichnet.

Die Australier Andrew Hagen und Kingsley Fiegert finanzieren ihr Kamera-Projekt über Kickstarter und das läuft mehr als gut! Obwohl die Aktion noch bis zum 10. März diesen Jahres läuft kamen schon mehr als 125.000 australische Dollar ein! Für die Verwirklichung ihrer Serienproduktion hätten die Australier eigentlich nur 95.000 nötig gehabt! Scheint so, als würden die beiden Bastler den Nerv der Zeit treffen. Immerhin schwingen sich immer mehr Menschen auf das Fahrrad und lassen ihr Auto lieber mal in der Garage stehen. Wären da nicht die rücksichtslosen Pkw-Fahrer auf den Straßen unterwegs!

Mit der Fly6 sollen sich diese Situationen aber weites gehend verbessern. Schon durch das bloße Anbringen der Fly6 sollen Unfälle verhindert werden, weil sie abschreckend auf die Autofahrer wirken soll. Kommt es dennoch zu einem Zusammenstoß, zeichnet die Fly6 alles auf und kann so auch Fahr-Flüchtige enttarnen. Die Rücklicht-Kamera, die sich über USB aufladen lässt, soll bis zu fünf Stunden am Stück Videos aufzeichnen können. Aufgenommen werden diese in 1.280 x 720 und mit 30 Bildern pro Sekunde. Ein Zeitstempel auf den Videos kann den vielleicht entscheiden Beweis liefern und jeden Unfallverursacher bloß stellen.

Damit der Fly6 möglichst keine Gefahren-Situation entgeht, deckt das Festbrennweitenobjektiv einen Blickwinkel von 130 Grad ab. Als besonderes Extra nimmt die Fly6 nicht nur Bilder, sondern auch den Ton auf. Gespeichert werden die Daten auf einer integrierten MicroSD-Karte. Um für noch mehr Sicherheit zu sorgen, setzten die Australier auf auffällige Lichtabfolgen in ihrer Fly6 Rücklicht-Kamera. Die LEDs die für Erhellung sorgen, können in vier Stufen gedimmt werden. Sollte die Fly6 in Serienproduktion gehen, lässt sich genau hier jedoch noch Hoffnung auf Verbesserung finden, immerhin sind die LEDs mit 9,8 Lumen noch nicht besonders hell.

Wir hoffen, dass bald nicht mehr nur die 150 Testpersonen, sondern auch wir die Gelegenheit bekommen, unser Fahrrad dank einer Fly6 sicherer zu machen. Über Kickstarter soll sie 85 Euro kosten und vermutlich schon ab Juni 2014 versandbereit sein. Hat man es nicht ganz so eilig und möchte die 10 Euro Versandgebühr sparen, kann man auch bis Oktober/November warten, dann soll die Fly6 auch im europäischen Handel erhältlich sein.

Fly6-Fahrradkamera

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Dominik Kohn

Bilder freistellen bei Photo-Pixel.de
Dominik ist der Gründer von CameraNews.de. Im Jahr 2010 verließ er Deutschland in Richtung Südamerika, wo er sich auf das "Freistellen von Produktfotos" spezialisiert hat.

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